Hülle und Container

medizinische Bilder des weiblichen Körpers im Internet

 
 
           

laufendes Forschungsprojekt im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Fokus Geschlechterdifferenzen:
Theoretische Neuorientierung, soziokulturelle Differenzierungsprozesse und internationale Entwicklungen - Forschungsfeld Neue Medien/Technologie und Sozialität, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Laufzeit: 2003-2005
Projektleitung:
Prof. Dr. Birgit Richard, Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt a. M., Institut für Kunstpädagogik, Bereich Neue Medien
medizinische Abbildungen, Diagnose-Techniken, Bildgebende Verfahren
wissenschaftliche Koordination: Jutta Zaremba
wissenschaftliche Mitarbeit und technische Realisation: Astrid BaxmeierVisualisierung, Medizin, Gender, Science
wissenschaftliche Hilfskraft:Johanna Meyer-SeippKörperkonzepte, Anatomie, Frau, Weiblichkeit, Repräsentation, Modell, Wirklichkeit
unter Mitarbeit von: Dr. Ursula HentschlägerBody Criticism, Abbild, Schema, Oberfläche, Haut, Behälter
Sichtbarkeit, Unsichtbarkeit, Hülle, Container

Das Forschungsprojekt Hülle und Container untersucht Weiblichkeitsbilder im Internet. Bilder von der Repräsentation, Konstruktion und Darstellung des Weiblichkeitsdiskurses im Internet werden analysiert. Fiktionale und künstlerische Diskurse sollen dabei mit medizinischen kontrastiert werden, um Vergleichsmöglichkeiten von Darstellungs- und Wissensformen zu liefern, denn nicht nur Gesellschaft und Kultur unterliegen einem Wandel, sondern auch die Wissenschaft.

Die neuen medizinischen Visualisierungs-Instrumente warten mit der abstrakten Schönheit des ästhetisierten wissenschaftlichen Bildes auf, welche die selbsternannte Neutralität der Forschung veranschaulichen soll. Gleichzeitig bildet sich durch die Makrostruktur der Bilder ein visueller Kosmos aus. Der weibliche Körper als öffentlicher Ort wird von zwei Phantasmen beherrscht, indem er als tiefe Höhle und als äußerste Oberfläche imaginiert wird.

Kontakt unter:
BRichardhuelle-container@web.de